Band 41-49 Band 50-57 Band 58-65



Die ersten Karl May Bücher, die im Karl May Verlag Fehsenfeld & Co. Radebeul-Dresden erschienen, ohne dass sie vorher in den ähnlichen Büchern des Verlages Fehsenfeld im Breisgau oder von der Karl May-Stiftung veröffentlicht wurden, waren die Selbstbiografie "Ich", "Der Ölprinz" und "Halbblut". Diese Bände sind in meiner Aufstellung noch unter Karl May-Stiftung zu finden, da sie gemäß ihrer Seriennummern noch vor den letzten Stiftungsbänden "Das Vermächtnis des Inka" und "Der blaurote Methusalem" eingeordnet wurden. Auch das Buch "Die Sklavenkarawane" (Band 41) erschien nicht als richtige Erstausgabe im Radebeuler Verlag. Die ersten 15 Tausend gab es als "rote Bücher" im Unionverlag (siehe Union Verlagsgesellschaft). Die erste Ausgabe von "Die Sklavenkarawane" im Verlag Fehsenfeld & Co. erschien in zwei Versionen - einmal mit Titelbild ohne Tausender Angabe und einmal mit den Zählnummern 16. - 22. Tausend.

Mit Band 42 "Der alte Dessauer" kehrte bei den Radebeul-Ausgaben die Normalität ein. Jeder Titel wurde nun mit der Erstausgabe gestartet. Eine Abweichung gab es nochmals mit Band 52 "Vom Rhein zur Mapimi". Bei diesem Werk wurde später der Name in "Die Pyramide des Sonnengottes" geändert, wodurch es für diesen speziellen Titel keine Erstgabe gab. "Die Pyramide des Sonnengottes" begann mit der Auflage 46. bis 60. Tausend.

Bei vielen Titeln wurden mit steigenden Ausgaben die Bilder der Buchdeckel leicht geändert. Man denke nur an "Der Schatz im Silbersee" - das Aussehen und die Position der Indianer wurden immer wieder neu angepasst. Das Vorgehen war von Band zu Band unterschiedlich, mal wurden die Farben und manchmal ganze Motive geändert. Daher befinden sich in etlichen Sammlerhänden mehrere verschiedene Ausgaben der gleichen Titel - nicht nur von "Der Schatz im Silbersee".


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